Wie kann die GAP der Zukunft ihren Umwelteinfluss messen?

Die Diskussion um die GAP nach 2020 ist in vollem Gange. Ein wichtiges Thema sind auch die langfristigen Umwelt-Ambitionen in den Richtlinien.

EURACTIV.com
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Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist der größte Haushaltsposten des EU-Budgets; für sie werden 40 Prozent der Gesamtausgaben aufgewendet, insgesamt 59 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Diskussion um die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 ist in vollem Gange. Ein wichtiges Thema sind auch die langfristigen Umwelt-Ambitionen in den Richtlinien.

Die europäischen Landwirte sehen sich einer Reihe Herausforderungen gegenüber – von Preisschwankungen bis zum Schutz natürlicher Ressourcen – und die EU muss die zukünftige GAP so gestalten, dass sie diese Herausforderungen angehen und die Ziele erreichen kann.

EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan hat deutlich gemacht, dass den Landwirten eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel und für den Erfolg des Pariser Abkommens zukommt.

Für die Gesetzgeber stellt sich die Aufgabe, eine GAP zu formulieren, die die Einkommen der Bauern sichert, die Umwelt in Europa schont und Lebensmittelsicherheit garantiert.

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