Weltbank sucht Synergien mit EU zu Klimwandel [DE]
Die Weltbank sucht Synergien mit der EU bei dem Versuch Überlegungen zum Klimawandel in die langfristige wirtschaftliche Planung der Entwicklungsländer zu übernehmen, so Michele de Nevers Senior Manager der Umweltabteilung der Weltbank.
Die Weltbank sucht Synergien mit der EU bei dem Versuch Überlegungen zum Klimawandel in die langfristige wirtschaftliche Planung der Entwicklungsländer zu übernehmen, so Michele de Nevers Senior Manager der Umweltabteilung der Weltbank.
Der Besuch ihres Teams der EU-Institutionen in Brüssel, erklärte sie, sei Teil der Bemühungen der Weltbank eine Umweltstrategie für den Zeitraum von 10 Jahren zu erstellen.
„Das ist für uns eine Gelegenheit für Konsultationen mit externen Partnern und Interessensgruppen, welchen Raum die Weltbank bei der Förderung Umweltverträglichkeit in Entwicklungsländern einnehmen soll.
Sie fügte hinzu, dass die Weltbank die EU als Anführer bei der Bewältigung der Herausforderung des Klimaschutzes anerkennt. Sie gab zu, dass „in gewisser Weise“ der Klimawandel ein neuer Bereich für ihre finanzielle Institution sei, die sich darauf spezialisiert, Kredite an ärmere Länder zu vergeben.
„Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Anpassung, denn das ist das Hauptanliegen der Entwicklungsländer, aber es gibt auch einige Schwellenländer, die eine wichtige Rolle spielen“, erklärte sie.
De Nevers räumte ein, dass die Wahrnehmung der Bedrohung durch den Klimawandel in Europa und den USA, Sitz der Weltbank, verschieden sei.
„Eine sehr wichtige Sache ist der hohe Grad der Sensibilisierung in der europäischen Gesellschaft. Sicherlich ist sie viel höher als in den USA wo wir leben und die Verpflichtung, eine Lösung in Kopenhagen zu finden, ist eine viel höhere“, sagte sie.
De Nevers erklärte, dass die Weltbank die Interessen der Entwicklungsländer während des UN-Klimagipfels in Kopenhagen vertreten wird. In diesem Kontext lobte sie den Beitrag der europäischen Länder für die gemeinsame Erarbeitung einer Studie zur Abschätzung der Anpassungskosten in Entwicklungsländern. Die Studie, erklärte sie, ist eine wertvolle Basis für die Verhandlungen über den Klimawandel.
Viele der analytischen Arbeiten der Weltbank zur Bekämpfung des Klimawandels wurden durch bilaterale Finanzierung mit europäischen Ländern ermöglicht, sagte sie, und hob auch die Beiträge Großbritannien, den Niederlanden und der Schweiz hervor.