Vorbereitungen für erste Olympischen Spiele der Jugend begonnen [DE]
Die ersten Olympischen Spiele für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren werden im Sommer 2010 in Singapur stattfinden. Die ersten Olympischen Winterspiele werden 2012 in Innsbruck (Österreich) ausgerichtet, wurde heute (12. Dezember 2008) bekannt gegeben.
Die ersten Olympischen Spiele für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren werden im Sommer 2010 in Singapur stattfinden. Die ersten Olympischen Winterspiele werden 2012 in Innsbruck (Österreich) ausgerichtet, wurde heute (12. Dezember 2008) bekannt gegeben.
Die Olympischen Spiele der Jugend sind eine Initiative des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und zielen darauf ab, junge Athleten zu bilden und zu ermutigen, in ihren Heimatländern als Botschafter der olympischen Ideale aufzutreten und Gleichaltrige zu sportlicher Betätigung zu motivieren. Sie orientieren sich am traditionellen Zeitrahmen der Olympischen Spiele für die erwachsenen Athleten und werden alle vier Jahre ausgerichtet.
Die Spiele werden von anderen Initiativen begleitet, um die jungen Menschen wieder zu mehr sportlicher Betätigung anzuregen. Die Sportveranstaltungen werden durch Bildungs- und Kulturprogramme ergänzt, bei denen alle olympischen Symbole eingebunden und dem olympischen Geist konkrete Formen gegeben werden.
Interaktive Workshops, die von bekannten Athleten, Künstlern und anderen Persönlichkeiten geleitet werden, sollen die jungen Athleten mit den olympischen Idealen, einem gesunden Lebensstil und Anti-Doping-Fragen vertraut machen.
Obgleich in Singapur ebenso viele Sportarten ausgetragen werden wie für die Olympischen Spiele 2012 in London in Planung sind, werden die Olympischen Spiele der Jugend an die Bedürfnisse der jungen Leute angepasst. An jeder Veranstaltung werden Athleten aus drei Altersgruppen (15-16, 16-17 und 17-18) teilnehmen und die Interessen der jungen Athleten werden bei der Organisation der Veranstaltungen berücksichtigt. Die Basketballspiele werden beispielsweise nach der 33-Regel des Weltbasketballverbands (FIBA – Fédération Internationale de Basketball) ausgetragen, das bedeutet, dass Teams mit drei Spielern auf einem Halbfeld gegeneinander antreten. Diese Spielweise ist bei jungen Spielern sehr beliebt.
Im Weißbuch Sport der Kommission wird gesagt, dass „das olympische Ideal des Sports – die Förderung von Frieden und Verständigung zwischen Völkern und Kulturen sowie die Erziehung der Jugend – […] seinen Ursprung in Europa“ habe. Die Kommission bekräftigt damit die Rolle des Sports für mehr Solidarität und sozialer Integration.
Für die Kommission ist Sport wichtig für die soziale Eingliederung, da Sport das „Gefühl der Zugehörigkeit“ fördere. Um das gegenseitige Verständnis verschiedener Kulturen füreinander zu stärken, möchte sie deshalb dem Sport im Rahmen des Europäischen Jahrs des Interkulturellen Dialogs 2008 eine größere Rolle einräumen.
Die EU-Kommission ermutigt außerdem die Mitgliedstaaten, die Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheits-, Bildungs- und Sportsektor zu verstärken und zu einem gesunden Lebenswandel anzuregen.