Türkei bekräftigt Beitrittswunsch und benennt Verhandlungsführer [DE]
Inmitten der heiß umkämpften Referendumskampagnen in Frankreich und den Niederlanden sowie des beginnenden Bundestagswahlkampfes in Deutschland bekräftigt die Türkei ihre Entschlossenheit, Mitglied der EU zu werden. Die türkische Regierung hat nun auch ihren Verhandlungsführer benannt.
Inmitten der heiß umkämpften Referendumskampagnen in Frankreich und den Niederlanden sowie des beginnenden Bundestagswahlkampfes in Deutschland bekräftigt die Türkei ihre Entschlossenheit, Mitglied der EU zu werden. Die türkische Regierung hat nun auch ihren Verhandlungsführer benannt.
Die Möglichkeit eines negativen Ausgangs des französischen Referendums am 29. Mai und die Niederlage der SPD in Nordrhein-Westfalen vom 22. Mai werfen bereits ihre Schatten über die Aussichten der Türkei auf einen glatten Weg in die EU.
Die mögliche EU-Mitgliedschaft der Türkei befindet sich bereits, sehr zum Bedauern Ankaras, im Mittelpunkt der hitzigen Debatten in Frankreich. Und ein Wahlsieg der Christdemokraten (CDU) in Deutschland könnte die Aussichten Ankaras auf einen Beitritt ebenfalls beeinträchtigen. Eine ‚privilegierten Partnerschaft’ mit der Türkei anstatt ihrer Vollmitgliedschaft könnte in diesem Zusammenhang erneut als eine Perspektive auftauchen.
Die Delegation der Türkei für die EU-Beitrittsverhandlungen wird von Wirtschaftsminister Ali Babacan angeführt werden.