Stern-Bericht: "Panikmachend und inkompetent?" [DE]
Der Stern-Bericht über die Kosten des Klimawandels hat bei Politikern EU-weit für Unruhe gesorgt. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob die Berechnungen korrekt sind. EURACTIV stellt die Positionen der Skeptiker vor.
Der Stern-Bericht über die Kosten des Klimawandels hat bei Politikern EU-weit für Unruhe gesorgt. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob die Berechnungen korrekt sind. EURACTIV stellt die Positionen der Skeptiker vor.
Jedoch erhielt die Studie nicht ausschließlich positive Reaktionen. Unmittelbar nach Veröffentlichung meldeten sich die ersten Skeptiker zu Wort, die die Wissenschaftlichkeit und die Kostenberechnungen in Zweifel zogen. Aber auch Klimaschützer griffen den Bericht an und kritisierten, dass Sir Nicholas Sterns Berechnungen der Kosten des Klimawandels zu niedrig seien.
Die wichtigste Erkenntnis des britischen Regierungsberichts ist, dass die Kosten für die Bekämpfung der Erderwärmung zwanzigfach unter den Kosten für Untätigkeit liegen. Der Bericht fordert daher politische Initiativen wie Emissionshandel oder Energieeffizienzmaßnahmen.
Studien über die Kosten für den Klimawandel beruhen auf ökonomischen Schätzungen und sind daher unzuverlässig.
Die Berichterstattung über den Bericht könnte auch als politisch motiviert kritisiert werden, da die Labour-Regierung unter zunehmenden „Umweltdruck“ seitens des neuen Tory-Chefs David Cameron geraten ist.