Spanien erwägt Lieferung von weiteren schweren Waffen in die Ukraine
Die Entsendung zusätzlicher Militärgüter in Form von Panzern und Raketen in die Ukraine sei noch nicht ausgeschlossen, sagte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Montag.
Die Entsendung zusätzlicher Militärgüter in Form von Panzern und Raketen in die Ukraine sei noch nicht ausgeschlossen, sagte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Montag.
„Im Rahmen unserer Kapazitäten und in Abstimmung mit anderen Ländern wird Spanien, weil es an den Frieden glaubt und sich für den Frieden einsetzt, weiterhin den Heroismus der Ukraine unterstützen“, sagte Robles von der sozialistischen Partei PSOE, wie EURACTIVs Partner EFE berichtete.
Spaniens „Solidarität mit der Ukraine ist vollständig“, fügte sie hinzu und wies darauf hin, dass bereits mehrere Lieferungen von spanischem Kriegsmaterial nach Kyjiw geliefert worden seien, hauptsächlich über Polen.
Sie rief jedoch zu „maximaler Besonnenheit und Diskretion“ auf, da der russische Präsident Wladimir Putin am Sonntag (5. Juni) erneut „feindlichen“ Ländern, die Waffen in die Ukraine schicken, mit Vergeltungsmaßnahmen drohte.
Unterdessen verharmloste die Ministerin die Unstimmigkeiten innerhalb der Regierungskoalition zwischen den Minister:innen der PSOE und denen der linken Partei Unidas-Podemos (Gemeinsam schaffen wir das) über die NATO.
Einige Minister:innen von Unidas Podemos, die sich gegen die NATO-Mitgliedschaft Spaniens aussprechen, haben nicht bekannt gegeben, ob sie am nächsten NATO-Gipfel in Madrid am 29. und 30. Juni teilnehmen werden.
„Das Wichtigste ist, dass wir diesen [Gipfel] für das schätzen, was er für das internationale [Image] von Spanien bedeutet“, betonte sie.