Soldat schießt vor Louvre auf Angreifer

Schüsse nahe des weltberühmten Pariser Louvre-Museums: Ein Soldat hat auf einen Mann geschossen, der ihn mit einem Messer angreifen wollte. Der Angreifer sei schwer verletzt worden, heißt es aus Polizeikreisen.

Euractiv.de
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Wegen der Anschlagsgefahr patrouillieren in der französischen Hauptstadt an vielen Orten Soldaten, unter anderem vor Touristenattraktionen wie dem Louvre.

Schüsse nahe des weltberühmten Pariser Louvre-Museums: Ein Soldat hat auf einen Mann geschossen, der ihn mit einem Messer angreifen wollte. Der Angreifer sei schwer verletzt worden, heißt es aus Polizeikreisen.

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Ein französischer Soldat hat nach Angaben der Polizei vor dem Pariser Louvre Schüsse auf einen mit einem Messer bewaffneten Angreifer abgegeben. Der niedergeschossene Mann hatte „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) geschrien. Das sagte der Pariser Polizeipräfekt Michel Cadot. Die Schreie des Mannes ließen darauf schließen, dass er seinen Angriff in einem „terroristischen Rahmen“ habe ausüben wollen.

Die Attacke ereignete sich gegen 10.00 Uhr vormittags. Der Angreifer rannte auf Polizisten und vier patrouillierende Soldaten zu, wie Cadot sagte. Einer der Soldaten habe fünf Mal auf den Angreifer geschossen und ihn schwer verletzt, unter anderem am Bauch. Ein Soldat wurde leicht am Kopf verletzt.

Der Angreifer war mit mindestens einer Machete bewaffnet, wie Cadot sagte. Er hatte zwei Rucksäcke bei sich. In ihnen wurde kein Sprengstoff gefunden.

„Ein schwerwiegender Vorfall“

Das französische Innenministerium sprach auf dem Kurznachrichtendienst Twitter von einem „schwerwiegenden Vorfall für die öffentliche Sicherheit“. Die Umgebung des Museums wurde von der Polizei abgesperrt, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichteten.

Wegen der Anschlagsgefahr patrouillieren in der französischen Hauptstadt an vielen Orten Soldaten, unter anderem vor Touristenattraktionen wie dem Louvre. Seit den Anschlägen vom 13. November 2015 gilt in Frankreich zudem der Ausnahmezustand.