„Schwere Aufgaben“ stehen für EU-Russland Gespräche bevor [DE]

Energie, Handel, Investitionen und Sicherheit werden im Mittelpunkt der EU-Russland Partnerschaftsverhandlungen stehen, so der russische Wissenschaftler Andrei V. Zagorski. Der Experte vom staatlichen Institut für Internationale Beziehungen in Moskau, erklärte EURACTIV Slowakei in einem Interview, dass er erwarte, dass der Forschritt eher langsam sein werde, aber drückte seinen Optimismus zu einem erfolgreichen Ergebnis aus.

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Energie, Handel, Investitionen und Sicherheit werden im Mittelpunkt der EU-Russland Partnerschaftsverhandlungen stehen, so der russische Wissenschaftler Andrei V. Zagorski. Der Experte vom staatlichen Institut für Internationale Beziehungen in Moskau, erklärte EURACTIV Slowakei in einem Interview, dass er erwarte, dass der Forschritt eher langsam sein werde, aber drückte seinen Optimismus zu einem erfolgreichen Ergebnis aus.

Zagorski gab zu, dass die Beziehungen zwischen Russland und der EU sich zurzeit nicht in ihren Glanzzeiten befänden und viel davon auf die Krise in Georgien zurückzuführen sei. 

Der Wissenschaftler blieb aber zuversichtlich, dass die Verhandlungen mit einem positiven Resultat enden würden, da die gegenseitigen Interessen der beiden Partner extrem wichtig seien. In der Tat gebe es einige Themen bei denen die beiden Seiten bereits eine Übereinkunft erzielt hätten, sagte Zagorski

Investitionen seien ein Sorgenpunkt, den sowohl Europa als auch Russland teilten, so der Wissenschaftler. Trotzdem beklagte er, dass sowohl westliche, als auch russische Firmen vor Schwierigkeiten stünden in Russland und in der EU zu investieren. Er unterstrich den die Notwendigkeit des gegenseitigen Entgegenkommens im Bereich von gesetzlichen Regulierungen, um Barrieren für Investitionen abzuschaffen.

Besonders im Energiesektor ist dies zurzeit  ein akutes Thema, wo russische Firmen wie Gazprom oft durch hinderliche Gesetzgebung davon abgehalten werden, in der EU zu investieren, was gegenseitige Investitionen schwierig macht, so Zagorski

Es gebe einen entscheidenden Unterschied in den Ansätzen, in Bezug auf die benötigte Genauigkeit die für eine neue Vereinbarung nötig sei, Moskau würde es vorziehen „schnell“ ein „ziemlich kurzes“ Abkommen zu treffen, das die grundlegenden Prinzipien der Zusammenarbeit festlege, jedoch auch die Details der

Zusammenarbeit für branchenspezifische Vereinbarungen festsetze. 
Zagorski erklärte, dass Russland in der Vereinbarung „keinerlei Bedingungen“ bei Fragen wie Menschenrechten sehen wolle, sonder eher einen Schwerpunkt auf „Zusammenarbeit“ in diesen Fragen befürworte. 

Er betonte erneut, dass die Visionen zwar insgesamt unterschiedlich seien, Russland und die EU aber die Vision, nach vorne zu streben teilten.

Um das vollständige Interview zu lesen, klicken Sie bitte hier.