Regierung in Kiew zu Gesprächen mit Vertretern im Osten bereit
Die ukrainische Regierung hat grundsätzlich Gesprächsbereitschaft mit politischen Vertretern im Osten des krisengeschüttelten Landes signalisiert.
Die ukrainische Regierung hat grundsätzlich Gesprächsbereitschaft mit politischen Vertretern im Osten des krisengeschüttelten Landes signalisiert.
Gespräche mit prorussischen Separatisten schloss die Führung in Kiew am Donnerstag indes aus. „Ein Dialog mit Terroristen ist unmöglich und undenkbar“, erklärte das Außenministerium. An den Gesprächen zur Beilegung des Konflikts sollten aber alle politischen Parteien und regionale Vertreter beteiligt sein.
Die Regierung bezeichnet die Separatisten, die inzwischen weite Teile der Ostukraine unter ihre Kontrolle gebracht haben, als Terroristen und wirft der russischen Führung vor, die militanten Kräfte zu unterstützen. Russland weist dies zurück.
Russlands Präsident Wladimir Putin rief die Separatisten am Mittwoch auf, ihr für Sonntag geplantes Referendum über eine Abspaltung der Ostukraine zu verschieben. Zudem erklärte er, Russland habe seine Truppen von der Grenze zur Ukraine abgezogen. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte hingegen, dafür gebe es keinen Beleg. Als Reaktion auf die Äußerung erklärte das russische Außenministerium, Rasmussen müsse blind sein.