Orbán will Beziehungen mit London stärken

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat Rishi Sunak, dem neuen Premierminister des Vereinigten Königreichs, in einem Schreiben gratuliert und betont, die bereits enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern als gleichgesinnte Verbündete und Partner müsse gestärkt werden.

Euractiv.com
Hungarian Prime Minister Viktor Orban visits London
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban posiert für Fotografen vor der Downing Street 10 bei seiner Ankunft zu einem Treffen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson in London, Großbritannien, am 28. Mai 2021. [[EPA-EFE/VICKIE FLORES]]

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat Rishi Sunak, dem neuen Premierminister des Vereinigten Königreichs, in einem Schreiben gratuliert und betont, die bereits enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern als gleichgesinnte Verbündete und Partner müsse gestärkt werden.

Orbán verwies laut der ungarischen Nachrichtenagentur MTI in dem Gratulationstext auf bereits bestehende „ausgezeichnete bilaterale Beziehungen“ zwischen Ungarn und dem Vereinigten Königreich. Diese Zusammenarbeit beruhe auf gegenseitigem Respekt, gemeinsamen Werten, gemeinsamen Interessen und tief verwurzelten historischen Bindungen.

„Ich nutze diese Gelegenheit, um unser Engagement für die Stärkung der ungarisch-britischen Beziehungen und den Aufbau einer starken und für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union zu bekräftigen“, so der ungarische Premier in seinem Brief.

Orbán sagte kürzlich gegenüber der Budapester Zeitung, Großbritannien sei vor dem Brexit ein Schutz für Ungarn und Polen in der Europäischen Union gewesen.

„Als die Briten dort waren, gab es keine solchen Strafmaßnahmen. Es gab keine rechtsstaatlichen Verfahren, keinen Konditionalitätsmechanismus und keine gemeinsame Kreditaufnahme. Damals hat man sich nicht getraut, so etwas zu tun. Aber die Briten waren leider schon weg. Wir standen also schutzlos da“, sagte der Premierminister über die Einbehaltung von EU-Mitteln.