Ölkonzerne werden für Ablehnung von Klimazielen kritisiert [DE]
Behauptungen seitens Ölunternehmen, dass das EU-Ziel, die während Produktion, Transport und Nutzung von Kraftstoffen ausgestoßenen Treibhausgase bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren, unerreichbar sei, seien falsch. Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, der von der Umwelt-NGO Friends of the Earth veröffentlicht wurde.
Behauptungen seitens Ölunternehmen, dass das EU-Ziel, die während Produktion, Transport und Nutzung von Kraftstoffen ausgestoßenen Treibhausgase bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren, unerreichbar sei, seien falsch. Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, der von der Umwelt-NGO Friends of the Earth veröffentlicht wurde.
Die NGO besteht darauf, dass Ölunternehmen – auch ohne auf „schädliche“ Biokraftstoffe zurückgreifen zu müssen – die Mittel hätten, um das Ziel zu erreichen, das die Kommission in die Überarbeitung ihrer Richtlinie zur Qualität von Kraftstoffen von 1998 einbinden möchte.
In ihrem Bericht, der am 29. April veröffentlicht wurde, ermittelt Friends of Europe, dass Ölunternehmen tatsächlich eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 10,5% bis 15,5% erreichen könnten, indem sie in den Raffinerien die Verbrennung und Verflüchtigung von Gas reduzieren, die Energieeffizienz verbessern und andere Kraftstoffe einsetzen. Dies sei ohne den Einsatz von Agrarkraftstoffen möglich, die möglicherweise negative Folgen für Umwelt und Gesellschaft haben könnten. Darüber hinaus sei noch nicht nachgewiesen, dass sie die Emissionen insgesamt senken.