Österreich spendet €42 Millionen an Ukraine nach Bürgerinitiative
Die Bundesregierung hat 42 Millionen Euro an Spenden von Bürgern gesammelt und damit ihre finanzielle Unterstützung für die Ukraine mehr als verdoppelt.
Die Bundesregierung hat die 42 Millionen Euro an Spenden von österreichischen Bürgern mit eigenen Geldern 1:1 aufgestockt und damit ihre finanzielle Unterstützung für die Ukraine mehr als verdoppelt.
Bei der Spendenaktion „Nachbar in Not“ kamen bis Ostermontag 41,9 Millionen Euro zusammen, die staatliche Verdoppelung kommt aus dem Auslandskatastrophenfonds der Regierung. Weitere 4 Millionen Euro fließen in die Hilfe für den Libanon, Syrien, Jemen und Libyen.
Die Unterstützung für die Ukraine war die bisher größte Auszahlung von Mitteln aus dem Katastrophenfonds. „Wer schnell hilft, hilft wirksam und hilft doppelt“, sagte der Bundeskanzler Karl Nehammer bei seiner Zusage.
Damit übersteigt das österreichische Auslandshilfe-Budget erstmals die 100-Millionen-Euro-Grenze, berichtet der Kurier.
Zuvor hatte die Regierung 17,5 Millionen Euro für das Rote Kreuz und andere NGOs zur Verfügung gestellt. Außerdem steuerte Wien 10 Millionen Euro zum Hilfsprogramm der Weltbank für die Ukraine bei.
Mindestens 15 Millionen Euro der angekündigten Mittel sollen in die humanitäre Hilfe für Frauen und Kinder fließen. Weitere 5 Millionen Euro sind für Organisationen vorgesehen, die sich um ukrainische Flüchtlinge in Moldawien kümmern.