Nordmazedonien will ukrainische Flüchtlinge aufnehmen

Die Regierung Nordmazedoniens hat sich bereit erklärt, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen, falls sich die Lage dort weiter verschlechtert.

EURACTIV.hr
Evacuation of women and children from Donetsk People’s Republic to the Rostov region of Russia
Flüchtlinge aus der selbsternannten Volksrepublik Donezk kommen am 20. Februar 2022 in der Notunterkunft "Swesda" im Bezirk Neklinowski der Region Rostow, Russland, an. [[EPA-EFE/ARKADY BUDNITSKY]]

Die Regierung Nordmazedoniens hat sich bereit erklärt, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen, falls sich die Lage dort weiter verschlechtert.

Die Regierung wird im Falle einer Eskalation in der Ukraine ihre Unterstützung anbieten. Premierminister Kovačevski hat am Mittwoch (23. Februar) mit dem ukrainischen Premierminister Denys Anatoliyovych Shmyhal telefoniert, und dies war eines der Themen, sagte Regierungssprecher Duško Arsovski.

Auf der Pressekonferenz fragten die Journalist:innen auch, ob sich Nordmazedonien den von der EU und den Vereinigten Staaten vorbereiteten Sanktionen gegen Russland anschließen werde.

„Nordmazedonien ist auf dem Weg, die Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union zu 100 Prozent zu erfüllen. Was das angekündigte EU-Sanktionspaket betrifft, wird die Regierung weiter diskutieren und entscheiden. Die Öffentlichkeit wird darüber informiert werden“, kündigte der Regierungssprecher an.