NGOs protestieren gegen neue CSR-Initiative [DE]

Der Vorschlag der Kommission für ein neues Bündnis zur Sozialen Unternehmensführung, welches in Kürze ins Leben gerufen wird, zieht den Unmut der NGOs und Gewerkschaften auf sich, da sie von dem Gremium, welches die Kommission und Unternehmen zusammenbringen soll, ausgeschlossen werden sollen.

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Der Vorschlag der Kommission für ein neues Bündnis zur Sozialen Unternehmensführung, welches in Kürze ins Leben gerufen wird, zieht den Unmut der NGOs und Gewerkschaften auf sich, da sie von dem Gremium, welches die Kommission und Unternehmen zusammenbringen soll, ausgeschlossen werden sollen.

Die Kommission sagte, dass aufgrund der Definition des CSR-Konzeptes durch die Kommission ein gemeinsames europäisches Verständnis von  CSR entstanden sei.  Laut diesem Konzept würden Unternehmen soziale und umweltpolitische Bedenken in ihr unternehmerisches Handeln und ihre Beziehung zu anderen Interessenvertretern auf einer freiwilligen Basis mit einbeziehen.  Es heißt weiter, dass die Kommission auch weiterhin der Ansicht sei, dass der Dialog mit allen Interessenvertretern wichtig sei, betont aber auch, dass die Unternehmen als Hauptakteure der sozialen Unternehmensführung Vorrang hätten.  Das wichtigste Element des neuen Ansatzes sei daher eine innovative Partnerschaft mit Unternehmen in Form eines europäischen Bündnisses für soziale Unternehmensführung.

Laut des Entwurfes der Mitteilung soll das Bündnis für soziale Unternehmensführung einen politischen Rahmen für neue und bestehende CSR-Initiativen großer sowie kleiner und mittelständischer Unternehmen sein.  Der Entwurf sieht keine Kontrollen oder Mindeststandards für CSR-Anforderungen vor.