NATO-Ziel: Albanien will 2 Prozent Rüstungausgaben bis 2024 erreichen

Albanien wird das von der NATO geforderte Ziel, 2 Prozent des BIP für die Verteidigung auszugeben, bis 2024 erreichen, so Premierminister Edi Rama im Vorfeld des Gipfels in Vilnius, der am Dienstag und Mittwoch stattfinden wird.

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NATO Summit in Brussels
Das Land ist seit 2009 Mitglied der NATO und ist dabei, einen ehemaligen Militärstützpunkt aus der kommunistischen Ära in einen modernen NATO-Luftwaffenstützpunkt für den westlichen Balkan umzuwandeln. [EPA-EFE/KENZO TRIBOUILLARD / POOL]

Albanien wird das von der NATO geforderte Ziel, 2 Prozent des BIP für die Verteidigung auszugeben, bis 2024 erreichen, so Premierminister Edi Rama im Vorfeld des Gipfels in Vilnius, der am Dienstag und Mittwoch stattfinden wird.

Das Land ist seit 2009 Mitglied der NATO und ist dabei, einen ehemaligen Militärstützpunkt aus der kommunistischen Ära in einen modernen NATO-Luftwaffenstützpunkt für den westlichen Balkan umzuwandeln.

Das Land hat auch den Bau eines NATO-Marinestützpunktes an der Adriaküste vorgeschlagen und befindet sich vermutlich in Gesprächen darüber.

Rama betonte, dass die Rüstungsausgaben1,76 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen, ein Anstieg von 1,35 Prozent im letzten Jahrzehnt. Die NATO-Mitglieder sollen mindestens 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung ausgeben, wobei der Durchschnitt der Mitgliedsstaaten ab 2023 bei 1,9 Prozent liegt.

„In den letzten zehn Jahren hat Albanien seine Verteidigungsausgaben von 1,35 auf 1,76 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts erhöht. Doch in Zeiten wie diesen ist mehr nötig. Daher habe ich das Verteidigungsministerium beauftragt, das Zwei-Prozent-Ziel bis 2024 zu erreichen“, sagte Rama und fügte hinzu, dass 2 Prozent die Untergrenze und nicht die Obergrenze für Albaniens Engagement sei.

Mit Blick auf den bevorstehenden Gipfel sagte Rama, er sei bereit, Albaniens unerschütterliches Engagement für die NATO, die Sicherheit der Verbündeten an der Ostflanke, den Kampf des ukrainischen Volkes und die Notwendigkeit von Stabilität und Konzentration in der Region zu bekräftigen.

„In Vilnius wird Albanien seine Bereitschaft zu weiterem Engagement bekunden. Wir werden auch ankündigen, dass Albanien bei Bedarf bereit ist, zusätzliche Truppen zu entsenden, um die Vorwärtspräsenz der NATO zu verstärken“, fügte er hinzu.