Mitsotakis' Konservative gewinnen EU-Wahl in Griechenland

Griechenlands regierende konservative Partei Nea Dimokratia (EVP) gewann die Wahlen, verlor aber mehr als eine Million Stimmen im Vergleich zu den nationalen Wahlen letztes Jahr. Die Opposition konnte dennoch nicht aufholen.

Euractiv.com
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Nea Dimokratia erreichte 27,7 Prozent und lag damit weit unter dem vom griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis angestrebten Ziel von 33 Prozent. Das Ergebnis ist entsprechend auch deutlich niedriger als die 41 Prozent, die er bei den Parlamentswahlen im Juli 2023 erreicht hatte. Insgesamt hat die Partei fast 1,1 Millionen Stimmen verloren. [EPA-EFE/YANNIS KOLESIDIS]

Griechenlands regierende konservative Partei Nea Dimokratia (EVP) gewann die Wahlen, musste aber Verluste zum Vorjahr und verglichen mit 2019 hinnehmen. Trotzdem war die Partei der klare Sieger des Abends.

Nea Dimokratia erreichte 27,7 Prozent und lag damit weit unter dem vom griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis angestrebten Ziel von 33 Prozent. 2019 hatte Mistotakis mit 33 Prozent die Wahl gewonnen.

Das Ergebnis ist entsprechend auch deutlich niedriger als die 41 Prozent, die er bei den Parlamentswahlen im Juli 2023 erreicht hatte. Insgesamt hat die Partei fast 1,1 Millionen Stimmen verloren.

Die Hauptoppositionspartei Syriza (EU-Linke) belegte mit 14,9 Prozent den zweiten Platz, gefolgt von der sozialdemokratischen Pasok (S&D) mit 13 Prozent.

Dahinter kommen die konservative Partei Griechische Lösung (EKR) mit 9,7 Prozent und die Kommunisten (9,3 Prozent).

Kleinere Parteien schafften es ebenfalls, je einen Abgeordneten nach BrĂĽssel zu entsenden: die konservative Niki, die linke Plefsi Eleftherias sowie die neu gegrĂĽndete konservative Foni Logikis.

Die Wahlbeteiligung mit 40 Prozent war deutlich geringer als ĂĽblich.