McCreevy verteidigt Entscheidung, Hedge Fonds nicht zu regulieren [DE]

Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy wird keine Vorschriften zu Hedge Fonds erlassen, trotz der Forderung einiger Politiker, die Regeln zu schärfen.

Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy wird keine Vorschriften zu Hedge Fonds erlassen, trotz der Forderung einiger Politiker, die Regeln zu schärfen.

Bei einer Konferenz in London am 20. Februar 2007 betonte Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy, dass die Entscheidung der EU, Hedge-Fonds nicht auf europäischer Ebene zu regulieren, als Zeichen eines neuen europäischen Frühlings wahrgenommen werden sollte. Die EU reduziere, wie im Aktionsplan für Finanzdienstleistungen vorgesehen, den Regulierungsdruck und gedenke dies fortzusetzen.

Seine Aussagen kommen im Anschluss an die Kritik von europäischen Politikern bezüglich der großen Gewinne der Hedge-Fonds und der Warnung, dass diese eine Bedrohung für die Finanzmärkte darstellen könnten.

McCreevy sagte in einem Interview mit der Financial Times, dass die EU-Behörden eingreifen würden, wenn es sich als notwendig herausstellen würde, er betonte jedoch, dass bisher keine Gefahr für die finanzielle Stabilität bestehe. Vielmehr seien im Hinblick auf die globalen Kapitalbewegungen, europäische Vorschriften ohne eine internationale Einigung sinnlos.