Kroatische Geschäftsleute rebellieren gegen "Euro-Umtauschsteuer"
Der kroatische Unternehmerverband UGP hat seine Stimme gegen die Regierungspläne erhoben, eine Gebühr von 330 Euro für die Registrierung der Umstellung des Grundkapitals eines Unternehmens von Kuna auf Euro in den Gerichtsregistern zu erheben.
Der kroatische Unternehmerverband UGP hat seine Stimme gegen die Regierungspläne erhoben, eine Gebühr von 2.500 Kuna (330 Euro) für die Registrierung der Umstellung des Grundkapitals eines Unternehmens von Kuna auf Euro in den Gerichtsregistern zu erheben.
„Die UGP ist der Meinung, dass wir genug von zusätzlichen Gebühren und unnötigen finanziellen Belastungen für Unternehmer haben, die bereits mit hohen Geschäftskosten zu kämpfen haben“, sagte die UGP in einer Erklärung, die von N1 übernommen wurde.
Der Verband erklärte, dass „mit dem Beitritt zur Eurozone am 1. Januar 2023 das Grundkapital eines Unternehmens in Euro umgewandelt werden muss, wobei eine Gebühr von 2.500 Kuna an einen öffentlichen Notar zu entrichten ist.“
Die Umdenominierung des Grundkapitals, so die UGP, sollte kostenlos durchgeführt werden.
„Die Regierung hatte genug Zeit, um alle notwendigen Unterlagen vorzubereiten und die Umstellung zu automatisieren, die einfach, zugänglich und kostenlos wäre.“
Der Präsident der UGP, Hrvoje Bujas, sagte, er sei „sicher, dass das zuständige Ministerium dieses Problem lösen wird, denn wir sind noch sicherer, dass die Unternehmer nicht für die Konvertierung bezahlen werden.“
Die EU-Finanzminister:innen haben Kroatien im Juli formell als 20. Mitglied des gemeinsamen Währungsraums ab Januar nächsten Jahres anerkannt.