Konzerne fordern weltweites Klima-Rahmenwerk [DE]
Der Global Roundtable on Climate Change, der Führungskräfte mehrerer Großkonzerne vereint, hat die Politiker dazu aufgefordert, schnellstmöglich weltweit im Kampf gegen den Klimawandel aktiv zu werden.
Der Global Roundtable on Climate Change, der Führungskräfte mehrerer Großkonzerne vereint, hat die Politiker dazu aufgefordert, schnellstmöglich weltweit im Kampf gegen den Klimawandel aktiv zu werden.
Wie die Führungskräfte einiger der weltweit größten Konzerne in einer Stellungnahme erklärten, seien verbindliche und weltweit geltende Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen Voraussetzung für den Kampf gegen den Klimawandel. Das Dokument „Path to Climate Sustainability“ wurde am 20. Februar 2007 vorgestellt und von europäischen und amerikanischen Unternehmen wie General Electric, Alcoa, DuPont, Air France, Vattenfall und Allianz unterzeichnet.
Dies ist der zweite Aufruf, den große Unternehmen innerhalb eines Monats gestartet haben. Am 22. Januar 2007 hatten sich zehn große amerikanische Konzerne mit Umweltorganisationen zusammengeschlossen, um eine ähnliche Forderung nach mehr Maßnahmen im Kampf gegen die globale Erwärmung zu formulieren (siehe EURACTIV vom 23. Januar 2007).
Die weltweit agierenden Konzerne seien sich ihrer Rolle als Katalysatoren für Maßnahmen gegen den Klimawandel bewusst, jedoch reichten Maßnahmen der Unternehmen allein nicht aus, sagte Jeffrey Immelt, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von General Electric, anlässlich der offiziellen Erklärung zur Eröffnung des Global Roundtable on Climate Change. Die großen Unternehmen hätten den Eindruck, dass die politischen Führungskräfte bei der Bekämpfung der globalen Erwärmung ins Hintertreffen geraten seien.
Die Erklärung selber bietet jedoch wenig konkrete Vorschläge.