Kommission: Verringerung der CO2-Emissionen des Luftverkehrs "machbar" [DE]

Die Kommission hat eine Studie veröffentlicht, laut derer die Aufnahme der Luftfahrt in das CO2-Emissionshandelssystem der EU (ETS) "machbar" wäre. Der Anstieg von Ticketpreisen, der sich hieraus ergeben würde, stoße in der Öffentlichkeit auf breite Akzeptanz.

Die Kommission hat eine Studie veröffentlicht, laut derer die Aufnahme der Luftfahrt in das CO2-Emissionshandelssystem der EU (ETS) „machbar“ wäre. Der Anstieg von Ticketpreisen, der sich hieraus ergeben würde, stoße in der Öffentlichkeit auf breite Akzeptanz.

Die öffentliche Konsultation zu den negativen Auswirkungen des Luftverkehrs auf die globale Klimaerwärmung lief bis zum 29. Juli.

Laut der Kommission fand das Ziel der Einbeziehung der Luftverkehrsbranche in die Bemühungen zur Begrenzung des Klimawandels bei 82 % derjenigen, die an der Konsultation teilnahmen, „volle Unterstützung“. Nur 13 % fanden höhere Ticketpreise als Folge der Einbeziehung nicht akzeptabel.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas hat erklärt, die Konsultation hätte ergeben, dass „man [in den Bevölkerungen] versteht und akzeptiert, dass dies sein muss, selbst wenn eine leichte Anhebung der Ticketpreise die Folge wäre.“ 

Eine Studie, die gemeinsam mit den Ergebnissen der Konsultation veröffentlicht worden ist, gelangt zu dem Schluss, dass die Einbeziehung des Luftverkehrs in das EU-System für den Handel mit Treibhausgaszertifikaten „machbar“ wäre.  

In einer Pressemitteilung der Kommission heißt es weiter, „dass die EU die rechtliche Handhabe hätte, diese Emissionen in das System einzubeziehen, sofern alle Luftverkehrsunternehmen unabhängig von ihrer Nationalität gleich behandelt würden“.