Kernkraft: Rumänien verabschiedet Energiestrategie

Die rumänische Regierung hat am Donnerstag (21. November) eine Energiestrategie bis 2035 verabschiedet. Neben der Energiespeicherung soll zukünftig auch Kernkraft eine größere Rolle spielen.

EURACTIV.ro
Romania. Targu Frumos
Die erste Energiestrategie Rumäniens seit 17 Jahren sieht eine Energiewende vor, um die Energiesicherheit des Landes zu gewährleisten.

Die rumänische Regierung hat am Donnerstag (21. November) eine Energiestrategie bis 2035 verabschiedet. Neben der Energiespeicherung soll zukünftig auch Kernkraft eine größere Rolle spielen.

Die erste Energiestrategie Rumäniens seit 17 Jahren sieht eine Energiewende vor, um die Energiesicherheit des Landes zu gewährleisten. Dafür soll von Kohlekraftwerken auf Erdgas in naher Zukunft und auf Kernkraft in mittel- und langfristiger Zukunft umgestellt werden.

„Es gibt sechs strategische Ziele: Energiesicherheit, Energieeffizienz, universeller Zugang zu Energie, Bezahlbarkeit, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Elektrifizierung Rumäniens abschließen“, erklärte Energieminister Sebastian Burduja.

Burduja betonte die Bedeutung effizienter Energiemärkte, Innovation, Digitalisierung und Cybersicherheit, die seiner Meinung nach „für den Energiesektor immer wichtiger werden“.

Außerdem hob er die Notwendigkeit wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit zwischen Regionen und Bürgern sowie technologischer Neutralität hervor, die jedem Land die Freiheit gibt, den Energiemix zu wählen, der seinen Bürgern und Unternehmen am besten dient.

„Die Förderung der Energiespeicherung ist eine wichtige Priorität, und ich werde auf dieses sehr wichtige Thema zurückkommen.“

Der Minister betonte ebenfalls, dass die Energiespeicherung für den Energiesektor weltweit immer wichtiger wird. Dazu forderte er die Wiederbelebung der rumänischen Industrie, insbesondere bei der Herstellung von Batterien, Transformatoren und Wechselrichtern.

Die rumänische Energiestrategie sieht auch Pläne zur Wiederaufnahme der heimischen Uranproduktion vor.