Jüngstes Parlamentsmitglied drückt Hoffnung für EU aus [DE]

Die jüngste EU-Abgeordnete die ins Europäische Parlament gewählt wurde, die 25-jährige Dänin Emilie Turunen, erklärte EURACTIV in einem Interview, dass die Grünen in Umweltfragen eine stärkere Allianz mit den Sozialdemokraten eingehen müssten.

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Die jüngste EU-Abgeordnete die ins Europäische Parlament gewählt wurde, die 25-jährige Dänin Emilie Turunen, erklärte EURACTIV in einem Interview, dass die Grünen in Umweltfragen eine stärkere Allianz mit den Sozialdemokraten eingehen müssten.

Man brauche einen Wandel der Richtung und einen Wandel der Politik und dies nicht nur an der Oberfläche, sondern einen dramatischen Wandel im wirtschaftlichen Denken und bei den sozialen und umweltpolitischen Fragen, sagte Turunen während sie die erste Plenarsitzung bei der Europawahl in Straßburg besuchte. 

Nach den Angaben der jungen dänischen Grünen geht die Regulierung der Finanzmärkte Hand in Hand mit den Neustart der Wirtschaft über Steuerpolitik. 
Soweit habe man Politik gehabt, die die Finanzmärkte dereguliere, Regeln und Barrieren entferne, so Turunen und fügte hinzu, dass die letzten Jahrzehnte zu der Schaffung einer Blase aus Schulden und Spekulation geschaffen haben. 

Der Staats sollte eine aktive Rolle in diesem Regulierungsprozess spielen, sagte sie und fügte hinzu, dass ein grüner New Deal sowohl private als auch öffentliche Involvierung benötige. 

Soweit habe man Investitionen getätigt, aber keine grünen Investitionen, so Turunen weiter. Es sei Zeit, diesen Trend umzukehren. Mit den Grünen habe man einen „New Deal“ gefördert, dessen Idee auf die 1930er Jahre zurückgehe. Mann müsse heute zwei Krisen gleichzeitig angehen und dies benötige einen Paradigmenwechsel, fügte sie hinzu, indem sie sagte, dass Transport und Energie die ersten Sektoren seien die einen Wandel benötigten. 

Turunen wies Behauptungen zurück, dass es einen Mangel an Förderung für Investitionen für die grüne Wirtschaft geben würde. Alle würden mit Konjunkturpaketen ankommen und sieh verstehe nicht, warum diese sie nicht grün genug machen würden. Die derzeitigen Konjunkturpakete seien „Jobkiller“ sagte die junge Europaabgeordnete. Sie fügte hinzu, dass die Investitionen in die grüne Wirtschaft nicht zum Spaß seien, sondern für die Zukunft wichtig. 

Die dänische MdEP sagte, dass Europa seine führende Position bei den UN-Verhandlungen für ein neues Klimarahmengesetz behalten solle. Im Bezug auf die Verhandlungsführer sagte sie, dass sie nicht auf die nächste Wahl achten sollten, sonder an die Wirtschaft und die soziale Stabilität auf lange Sicht. 

Turunen sagte ebenfalls, dass die EU bisher Gesetze erlassen habe, die oft schlecht für die jüngere Generation seien und es nun Zeit für die EU sei, jugendfreundlicher zu werden und mehr Menschen in die Gesetzgebung einzubinden. 

Sie sagte, dass europäische Politiker damit aufhören sollten, technisch zu reden und sich lieber mit Themen befassen sollten, die wirklich Menschen betreffen würden, so dass EU-Bürger ich mit der EU besser assoziieren könnten.