Italien führt Rauchverbot ein
Italien ist dem Beispiel Irlands und Norwegen gefolgt und hat ein öffentliches Rauchverbot eingeführt. Bei Verstoß gegen das neue Gesetz werden hohe Geldbußen verhängt.
Italien ist dem Beispiel Irlands und Norwegen gefolgt und hat
ein öffentliches Rauchverbot eingeführt. Bei Verstoß gegen das
neue Gesetz werden hohe Geldbußen verhängt.
Am 10.Januar trat
in Italien ein Verbot in Kraft, das das Rauchen in öffentlich
zugänglichen Räumlichkeiten verbietet. Auf Grundlage des neuen
Gesetzes müssen Büros, Bars und Restaurant den Tabakkonsum
verbieten, es sei denn, sie verfügen über getrennte und mit
Entlüftungsanlagen ausgestatte Räume. Ein hohe Geldbuße in Höhe von
etwa 2.000 Euro kann gegen Unternehmen verhängt werden, die gegen
diese Bestimmungen verstoßen. Rauchern blühen ebenfalls Bußen, wenn
sie beim Rauchen in der Nähe von Kindern oder schwangeren Frauen
erwischt werden.
„Dieses Gesetz
verbietet das Rauchen nicht, aber begrenzt es auf Räumlichkeiten,
in denen dies möglich ist. Mir wäre es niemals eingefallen, ein
absolutes Rauchverbot zu verhängen“, hat Italiens
Gesundheitsminister gegenüber der Presse erklärt.
Italien ist das
zweite EU-Mitgliedsland, das ein öffentliches Rauchverbot einführt.
Es folgt damit dem Beispiel Irlands und Norwegens. Scotland,
England und Wales erwägen die Einführung eines ähnlichen Gesetzes
im Laufe der nächsten Jahre.
Wie bereits sein
Vorgänger David Byrne unter der Prodi-Kommission, hat der jetzige
Gesundheitskommissar Markos Kyprianou signalisiert, dass die
Bekämpfung des Tabakkonsums eine seiner Prioritäten sein
werde.