Hurrikan-Absage: Ramstein-Treffen mit Biden und Selenskyj verschoben
Das für den 12. Oktober geplante Treffen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein wurde verschoben, nachdem US-Präsident Joe Biden seine Teilnahme abgesagt hatte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wollte eigentlich seinen Sieg- und Friedensplan vorstellen.
Das für den Samstag geplante Treffen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein wurde verschoben, nachdem US-Präsident Joe Biden seine Teilnahme abgesagt hatte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt stattdessen nach Berlin.
„Die Veranstaltung wird verschoben. Ankündigungen über zukünftige Treffen der Ukraine Defence Contact Group werden folgen“, teilte der Luftwaffenstützpunkt Ramstein am Mittwoch (9. Oktober) mit, berichtete Reuters.
Das ursprünglich für das Wochenende (12. Oktober) geplante Treffen sollte im sogenannten Ramstein-Format stattfinden, bei dem sich rund 50 Staaten regelmäßig treffen, um die militärische Unterstützung für die Ukraine zu koordinieren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plante, bei dieser Gelegenheit seinen Sieg- und Friedensplan seinen Unterstützern vorzuschlagen. Er hoffte darauf, dass die USA die Beschränkungen für den Einsatz von Waffen gegen russisches Territorium aufheben würden.
Biden jedoch sagte seine Teilnahme am Dienstag (8. Oktober) ab. Das Weiße Haus erklärte, er müsse in Washington D.C. bleiben, um Vorbereitungen für das Eintreffen des Hurrikans Milton zu koordinieren, sowie um Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Hurrikans Helen zu organisieren.
Der US-Präsident hatte zudem einen Staatsbesuch nach Berlin geplant, ein Ereignis, das seit fast 40 Jahren nicht mehr stattgefunden hat.
Stattdessen kommt nun Selenskyj am Freitag nach Berlin, wie Reuters berichtet. Dort wird er Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier treffen.
[Bearbeitet von Rajnish Singh/Kjeld Neubert]