Griechenland will Veto gegen EU-Beitritt der FYROM einlegen [DE]
Aufgrund des bereits seit 14 Jahren währenden Streits um die offizielle Bezeichnung der Ehemaligen Jugoslawischen Republik von Mazedonien (FYROM), will die griechische Regierung die Einleitung von EU-Beitrittsverhandlungen mit dem Land verhindern.
Aufgrund des bereits seit 14 Jahren währenden Streits um die offizielle Bezeichnung der Ehemaligen Jugoslawischen Republik von Mazedonien (FYROM), will die griechische Regierung die Einleitung von EU-Beitrittsverhandlungen mit dem Land verhindern.
Der griechische Premierminister Costas Karamanlis hat verkündet, sein Land werde ein Veto gegen den EU-Beitritt der Ehemaligen Jugoslawischen Republik von Mazedonien (FYROM) einlegen.
Nach Ansicht von Karamanlis habe sich die Regierung der Republik im Streit um die Namensgebung nicht kooperationswillig gezeigt. Ausdruck hierfür sei, dass das Land nicht positiv auf den Vorschlag der Vereinten Nationen (April 2005) zur Frage der offiziellen Bezeichnung reagiert habe.
Griechenland blockiert seit 1991 die internationale Anerkennung der FYROM unter dem Namen „Mazedonien“, weil dieser laut der griechischen Regierung auf eine alte griechische Provinz verweise.
Die Kommission wird im November 2005 ihre Meinung zur Eröffnung von EU-Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien bekannt geben. Hierfür ist auch die Zustimmung sämtlicher 25 EU-Mitgliedstaaten erforderlich.