Griechenland erwirbt israelische Raketenwerfer zur Stärkung seiner Luftverteidigung

Im Jahr 2024 kündigte Griechenland einen Plan an, bis 2036 26 Milliarden Euro in die Modernisierung seiner Streitkräfte zu investieren, unter anderem durch den Ersatz veralteter Luftabwehrsysteme durch moderne Versionen.

EURACTIV.com
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Athen hat seine Zusammenarbeit mit Israel in Verteidigungsfragen verstärkt. [Foto: Nicolas Economou/NurPhoto via Getty Images]

Griechenland unterzeichnete am Montag einen Vertrag über den Kauf von Raketenwerfern vom israelischen Rüstungshersteller Elbit Systems und wandte sich damit an einen engen Sicherheitspartner, um seine Luftabwehr zu verstärken.

Laut einer griechischen Quelle, die über den Vertrag informiert ist, sieht der am Montag unterzeichnete Vertrag den Kauf des Precise & Universal Launching System (PULS) von Elbit im Wert von rund 690 Millionen Euro vor.

In einer Erklärung der griechischen Regierung zitiert, sagte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, das Abkommen „spiegele die Vertiefung der strategischen Sicherheitspartnerschaft zwischen Israel und Griechenland sowie das große Vertrauen in die Fähigkeiten des israelischen Verteidigungsapparats wider“.

Im Jahr 2024 kündigte Griechenland einen Plan an, bis 2036 26 Milliarden Euro in die Modernisierung seiner Streitkräfte zu investieren, unter anderem durch den Ersatz mittlerweile veralteter Luftabwehrsysteme durch moderne Versionen.

Unter dem konservativen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis hat Athen seine Zusammenarbeit mit Israel in Verteidigungsfragen verstärkt, wobei beide Seiten aufgrund ihrer gemeinsamen Spannungen mit der Türkei eine gemeinsame Basis gefunden haben.

(sma)