Französische Soldaten bei Angriff in Mali verletzt

Mehrere französische Soldaten sind bei einem Granatenangriff in Mali verletzt worden, darunter einer schwer.

Islamistische Kämpfer an der mauretanisch-malischen Grenze. Nach wie vor ist die Sicherheitslage im Norden Malis prekär. Foto: Jemal Ould Mohamed Oumar (CC BY 2.0)
Islamistische Kämpfer an der mauretanisch-malischen Grenze. Nach wie vor ist die Sicherheitslage im Norden Malis prekär. Foto: Jemal Ould Mohamed Oumar (CC BY 2.0)

Mehrere französische Soldaten sind bei einem Granatenangriff in Mali verletzt worden, darunter einer schwer.

Der Anschlag habe sich am Donnerstagmorgen in Timbuktu ereignet, teilten die Streitkräfte in Paris mit. Er habe eigentlich der internationalen Friedenstruppe Minusma gegolten. Diese habe sich in der Nähe der französischen Einheit befunden, die Teil eines eigenen Anti-Terroreinsatzes gewesen sei.

Der Angriff unterstreicht, wie angespannt die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Land nach wie vor ist.

Frankreich griff 2013 in den Mali-Konflikt ein, um Extremisten mit Verbindungen zur radikal-islamischen Al-Kaida aus dem Norden zu vertreiben. Der Einsatz ebnete den Weg für die UN-Blauhelmtruppe Minusma, zu deren mehr als 10.000 Soldaten starken Kontingent auch Bundeswehr-Angehörige gehören.