Europäischer Traum oder Lissabon-Realitäten?
Inspiriert vom US-amerikanischen Trendbeobachter Jeremy Rifkin wurden auf einer Konferenz im Europäischen Parlament Überlegungen dazu angestellt, ob der ‚europäische Traum’ denjenigen der Vereinigten Staaten in den Schatten stellen könnte.
Inspiriert vom US-amerikanischen Trendbeobachter Jeremy Rifkin
wurden auf einer Konferenz im Europäischen Parlament
Überlegungen dazu angestellt, ob der ‚europäische Traum’
denjenigen der Vereinigten Staaten in den Schatten stellen
könnte.
In seinem jüngsten Buch, „The European Dream“, betrachtet Jeremy
Rifkin die Zukunft Europas durch die ‚rosa Brille’. Im Gegensatz zu
dem allgemeinen Pessimismus, der sich auf dem alten Kontinent
breit gemacht zu haben scheint, ist Rifkin (der auch als Berater
des früheren Kommissionspräsidenten Prodi tätig war) der Meinung,
dass die europäische Zukunftsvision den „amerikanischen Traum
langsam in den Schatten stellt“.
Rifkins Vision des ‚europäischen Traums’ steht im
krassen Gegensatz zu den eher düsteren Vorstellungen von
europäischen Führungskräften in Politik und Unternehmen, die
befürchten, dass die EU aufgrund der Herausforderungen der
Globalisierung, der alternden Bevölkerung, der fehlenden
Risikobereitschaft und des Versäumnisses, grundlegende
Strukturreformen vorzunehmen, dabei ist, ihre Wettbewerbsvorteile
zu verlieren.