Europa-Webseite bekommt neues Design [DE]
EURACTIV hat herausgefunden, dass ein komplett erneuertes Webportal "Europa" in den nächsten Tagen vorgestellt wird. Die Brüsseler Beamten hoffen, dass die neue Website die EU aus ihrer "lethargischen und überbürokratisierten Gesinnung" in das 21. Jahrhundert katapultieren wird.
EURACTIV hat herausgefunden, dass ein komplett erneuertes Webportal „Europa“ in den nächsten Tagen vorgestellt wird. Die Brüsseler Beamten hoffen, dass die neue Website die EU aus ihrer „lethargischen und überbürokratisierten Gesinnung“ in das 21. Jahrhundert katapultieren wird.
Die Europa Webseite – „das offizielle Gesicht der Europäischen Union im Internet“ – ist laut der Kommission das Herzstück der internetbasierten Informationsinfrastruktur der EU.
Jedoch hat sich die Webseite seit ihrem Start im Jahr 1995 mehr oder weniger organisch und ohne viel Koordination entwickelt, so Beamte in dem internen Newsletter der Komission „En Direct“ der in der letzten Wochen publiziert wurde.
Als Resultat geben die Beamten nun zu, dass es zu viel Informationen gäbe und es schwierig sei zu wissen, wo man anfangen solle zu suchen.
Ylva Tiveus, ein Direktor in der Kommunikationsabteilung der Kommission (DG COMM) sagte, dass Europa eine für Außenstehende sehr konfuse Seite sei“ und dass sie nicht dazu beitrage die Transparenz der europäischen Institutionen zu erhöhen.
Tiveus sagte, dass eine Überarbeitung des Webportals nötig sei wenn „Europa“ seine Erwartungen und Bedürfnisse von europäischen Bürgern erfüllen soll und den heutigen und zukünftigen Standards einer wichtigen offiziellen Webseite entsprechen solle.
Es sei Zeit für die Entscheidungsträger der EU-Kommission ihr Haus in Ordnung zu bringen, so der Beamte weiter.
Eine Quelle in der Kommission sagte EURACTIV, dass die EU-Kommission intern bereits seit langem wusste, dass ihre Webressourcen nicht mehr auf dem neusten Stand seien.
Das Ziel dieser Überarbeitung, so die Quelle, sei es die lethargische und viel zu komplizierte Struktur eines bürokratischen Gebildes zu verändern und sie an das 21. Jahrhundert anzupassen, sodass Bürger durch sie einen Zugang zur EU finden würden.
Keine Garantie, dass andere Abteilungen der Kommission folgen
In Anbetracht der Tatsache, die gesamte Website seit 2007 zu verändern, hat die Kommission Zielgruppen organisiert, die Benutzerumfragen und Vergleiche zu anderen Seiten durchgeführt habenm so Bruno Fetelian, der Vorsitzende von DG COMM in der EU-Kommission.
Die neue Seite wird ein einfacheres und ein gesamtes Erscheinungsbild haben, in der der Inhalt in einer logischeren Weise präsentiert werde und die den ersten Schritt zu einem einheitlicheren „Unternehmensbild“ der gesamten EU präsentiere.
Trotz dem Ziel der neuen Seite benutzerfreundlicher zu sein, wird es weiterhin schwierig bleiben, wie viele EU-Institutionen mit an Bord genommen werden und sich den Bestimmungen unterwerfen werden.
Während die neue Seite von DG COMM bereits Ende des Monats in ihrem neuen Format vorgestellt wird und die inter-institutionellen Seiten nach dem Sommer folgen werden, stimmten die Beamten von DG COMM zu, dass sie keine wirklich echte Macht über die individuellen Generaldirektorate der Kommission habe.
Wir hoffen, dass sie unserem Beispiel folgen werden und die Änderungen so schnell wie möglich durchführen werden.