EURACTIV-Umfrage zeigt Verschiebung des Fokus der EU-Medien auf [DE]

Eine neue Umfrage unter Journalisten, die im Bereich EU-Angelegenheiten tätig sind, hat gezeigt, wie sich die obersten Prioritäten der Medienberichterstattung zunehmend in Richtung Energie, Außenpolitik und umweltbezogene Fragen verschieben. Die Umfrage, die am 8. November 2007 veröffentlicht werden wird, hat weiterhin die Entwicklung neuer Internetwerkzeuge, wie Blogs, deutlich gemacht. Dies betont den Trend in Richtung einer Dezentralisierung der Kommunikationskanäle.

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Eine neue Umfrage unter Journalisten, die im Bereich EU-Angelegenheiten tätig sind, hat gezeigt, wie sich die obersten Prioritäten der Medienberichterstattung zunehmend in Richtung Energie, Außenpolitik und umweltbezogene Fragen verschieben. Die Umfrage, die am 8. November 2007 veröffentlicht werden wird, hat weiterhin die Entwicklung neuer Internetwerkzeuge, wie Blogs, deutlich gemacht. Dies betont den Trend in Richtung einer Dezentralisierung der Kommunikationskanäle.

Die Medien-Umfrage hat folgende Prioritäten der Journalisten für EU-Politikbereiche, über die sie berichten, ergeben: Energie (43%), Außenpolitik (42%), Umwelt (39%), Klimawandel (34%) und institutionelle Reformen (31%).

62% der befragten Journalisten sind der Meinung, dass es ihre wichtigste Rolle sei, Analysen und Kommentare bereit zu stellen, anstelle von „reinen“ Informationen. Dies wurde hauptsächlich von Institutions- und Online-Quellen geäußert. 57% der Journalisten sagten, um die Berichterstattung über EU-Angelegenheiten zu verbessern, sei zusätzliches Training über spezifische Kenntnisse der Politiken notwendig.

Eine separate, weiter reichende Leserumfrage hat gezeigt, dass EURACTIV-Nutzer zu den Machern in EU-Kreisen zählten: zwei Drittel der Leser sind Politikgestalter oder Entscheidungsträger, hauptsächlich auf politischer Ebene, im gehobenen oder mittleren Management tätig. Elf Prozent der Befragten kommen selbst aus dem Medienbereich; die Zahl ist demnach von 8% im Jahr 2005 gestiegen (siehe unsere Leserumfrage 2005).

Eine große Mehrheit von 75% lesen EURACTIV in ihrer Muttersprache. Dies schließt auch die Partnerportale ein, die sich an die nationale politische Leserschaft, besonders in Mittel- und Osteuropa, richten.

Während neue Kommunikationsinstrumente, wie Blogs, Online-Videos und die Syndikation von Inhalten bisher nicht als die wichtigste Informationsquelle betrachtet werden, erkennen die meisten der Befragten die vielfältigen Möglichkeiten, die diese neuen Technologien für die Kommunikation darstellten.