EU will entlassenen Arbeitnehmern mit Globalisierungsfonds helfen [DE]

Am 1. März wird die Kommission Einzelheiten zu den geplanten Finanzhilfen bekannt geben, die für Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz infolge von Globalisierungsprozessen verloren haben, bereitgestellt werden sollen.

Am 1. März wird die Kommission Einzelheiten zu den geplanten Finanzhilfen bekannt geben, die für Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz infolge von Globalisierungsprozessen verloren haben, bereitgestellt werden sollen.

Auf dem EU-Gipfel im Dezember 2005 bekräftigten die EU-Chefs ihre Absicht, einen europäischen Fonds zur Abfederung von Globalisierungsschäden einzurichten. Unter anderem sollen aus ihm Fortbildungsmaßnahmen für Arbeitnehmer bezahlt werden, deren Arbeitsplatz Restrukturierungen zum Opfer gefallen ist. 

Am 1. März wird die Kommission Einzelheiten bekannt geben. 

Ann Mettler  vom Lisbon Council betrachtet den Fonds als einen ersten guten Schritt, betont aber, dass das Geld nicht für Unternehmen ausgegeben werden sollte, die nicht mehr wettbewerbsfähig seien. Der Fonds könnte der Kommission ein „menschlicheres Gesicht“ geben. Der EU werde zu oft die Schuld für wirtschaftliche Restrukturierungen in die Schuhe geschoben, so Mettler. 

Im Dezember drängte Eurochambres die Kommission darauf, den Plan aufzugeben. Der Vorsitzende Christoph Leitl sagte: „Wir bezweifeln nicht, dass der Fonds ein ausgezeichnetes Instrument für die Europäische Kommission sein würde, um ihr Image in der europäischen Öffentlichkeit zu verbessern. Dies macht ihn jedoch nicht zu der richtigen Antwort darauf, wie mit Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen in Europa umzugehen ist“.