EU startet EuroMed- Nachrichten [DE]
Die Europäische Kommission hat gestern (15. April 2009) den neuen Fernsehkanal gestartet, um seine Nachbarschaftspolitik anzupreisen und die Sichtbarkeit von Projekten mit EU-Förderung im Mittelmeerraum zu verbessern.
Die Europäische Kommission hat gestern (15. April 2009) den neuen Fernsehkanal gestartet, um seine Nachbarschaftspolitik anzupreisen und die Sichtbarkeit von Projekten mit EU-Förderung im Mittelmeerraum zu verbessern.
Der neue Kanal versucht die Öffentlichkeit über die Euro-Mediterrane Partnerschaft zu informieren, Berichte und das Senden zu vereinfachen, den Dialog anzuregen und kulturelle Vielfalt und Geschlechtergleichheit zu fördern.
Von der Kommission mit 2,16 Millionen Euro teilfinanziert, wird das EuroMed News Produktionsteam aus France Télévision und hunderten von lokalen Journalisten in Staaten wie Algerien, Jordanien, Libyen, Syrien, Marokko und dem Libanon mehr als 17 Stunden Programm von heute bis Februar 2010 produzieren.
Die Hauptziele des Kanals werden es sein, das gemeinsame Bewusstsein der Menschen auf beiden Seiten des Mittelmeers zu wecken und kulturelle Vielfalt sowie Gleichstellung von Männern und Frauen fördern.
Weiter wird man versuchen die allgemeine Öffentlichkeit über die Euro-Mediterrane Partnerschaft zu informieren und Berichterstattung und die Übermittlung von Euro-Mediterranen Nachrichten von Journalisten aus der gesamten Region ermöglichen.
Eine Reihe von Programmen, darunter 300 Nachrichtenthemen, 40 dreizehnminütige Magazine und neun 26-minütige Dokumentationen werden auf öffentlichen Kanälen in Nordafrika und dem südlichen Mittelmeer gezeigt.
Die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen, Benita Ferrero-Waldner, sagte, dass die Bürger der Nachbarländer in Nordafrika und dem Mittleren Osten die Hauptkunden des Programms seien. Sie fügte hinzu, dass sie so mehr Zugang zu detaillierten Informationen hätten.
Einige Themen über die berichtet wird, beinhalten Programme zur Beschäftigung für junge Menschen, den Kampf gegen Analphabetismus unter der ländlichen Frauenbevölkerung, den Kampf gegen Meeresverschmutzung, Solarenergie und die Strategie der EU eine „Euro-Mediterrane Kulturgeschichte“ zu entwickeln.
Für den Rest der Welt wird EuroMed News im Internet zur Verfügung stehen.