EU-Staaten versuchen krampfhaft krisengeschüttelten Unternehmen zu helfen [DE]

In Anbetracht der Tatsache zögerlicher Kreditmärkte, spät zahlenden Kunden und einem absackenden Vertrauen der Verbraucher, wenden sich die Unternehmen an die Regierungen, damit diese ihnen durch die schwierigen Zeiten helfen. Das Mediennetzwerk von EURACTIV richtet seinen Blick auf wichtige Länder in Europa.

creative_team_01.jpg
creative_team_01.jpg

In Anbetracht der Tatsache zögerlicher Kreditmärkte, spät zahlenden Kunden und einem absackenden Vertrauen der Verbraucher, wenden sich die Unternehmen an die Regierungen, damit diese ihnen durch die schwierigen Zeiten helfen. Das Mediennetzwerk von EURACTIV richtet seinen Blick auf wichtige Länder in Europa.

Die Europäischen Institutionen und nationalen Anführer haben außergewöhnliche Maßnahmen eingeleitet, um die heimische Industrie, unter der unvorhergesehenen Schwere der derzeitigen Situation wieder aufzupäppeln. 

Um kleinen Unternehmen dabei zu helfen wieder leichter an Kredite zu gelangen, hat die Europäische Investitionsbank 30 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt (EURACTIV vom 13. Februar 2009).

Dies ergänzt Anstrengungen der Europäischen Kommission, die Zahlungsrichtlinie neu zu entwerfen (EURACTIV vom 9. April 2009)
Unternehmen leiden wegen der geschätzten 270 Milliarden unbezahlten Rechnungen an ernsthaften Cashflowproblemen.

Jedoch haben die wahren Aktivitäten auf nationaler Ebene stattgefunden. Regierungen sind zu Verleihern in letzter Minute geworden. Einige haben die Lohnsteuern gesenkt, um die Beschäftigung wieder zum Laufen bringen und andere haben die Mehrwertsteuer gesenkt, um den Handel wiederzubeleben. Viele haben allerdings auch versucht die Nachfrage zu stimulieren, indem die öffentlich finanzierte Bauprojekte in die Wege leiteten.