EU-Staaten sollen Forschungsinfrastruktur entwickeln [DE]

Entscheidungsträger aus der Forschung haben die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, nationale Pläne für umfassende Forschungsinfrastrukturen zu entwickeln, so dass mit der Umsetzung eines europäischen Fahrplans , der 2006 angenommen wurde, begonnen werden kann.

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Entscheidungsträger aus der Forschung haben die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, nationale Pläne für umfassende Forschungsinfrastrukturen zu entwickeln, so dass mit der Umsetzung eines europäischen Fahrplans , der 2006 angenommen wurde, begonnen werden kann.

Eine europäische Konferenz über Forschungsinfrastrukturen (ECRI2007), die am 5. und 6. Juni 2007 stattgefunden hat, forderte die politischen Entscheidungsträger dazu auf, die nötigen Schritte einzuleiten, um den europäischen Fahrplan für Forschungsinfrastruktur, der im Oktober 2006 angenommen wurde, umzusetzen.

Bisher erhielt nur eines der 35 Projekte des Fahrplans, das Europäische Röntgenlaserprojekt XFEL, die notwendigen Finanzmittel. Der Bau dieser Infrastruktur, die eine Milliarde Euro kosten wird, soll Anfang 2008 beginnen.

Eine Voraussetzung für die Umsetzung des ESFRI-Fahrplans sei die Entwicklung nationaler Fahrpläne für Forschungsinfrastruktur, die in europäische und globale Pläne eingebunden werden sollten. Dies wird in den Schlussfolgerungen der Konferenz festgestellt, die auch eine stärkere Zusammenarbeit mit globalen Partnern zur Entwicklung von Infrastrukturen fordern.

Die deutsche Bundesministerin für Forschung, Annette Schavan, betonte die Notwendigkeit, gemeinsame Entscheidungsprozesse und realisierbare Finanzierungsstrategien zur Umsetzung des ESFRI-Fahrplans einzuführen.