EU-Mitgliedstaaten wollen Ausrichtung der künftigen Agrarpolitik beschließen

Strittig ist dabei etwa die Forderung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), dass ein Mindestanteil der Agrar-Hilfen für Umweltprogramme ausgezahlt werden sollte.

Euractiv.de
Chicken from poultry farms allowed to go out again
Hühner in einer niederländischen Farm. [OLAF KRAAK/EPA]

Die Agrarminister der EU-Länder wollen am Montag (ab 10.00 Uhr) einen Beschluss zur Ausrichtung der künftigen gemeinsamen Agrarpolitik fassen.

Strittig ist dabei etwa die Forderung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), dass ein Mindestanteil der Agrar-Hilfen für Umweltprogramme ausgezahlt werden sollte. Einige Mitgliedstaaten fürchten dadurch Verluste für ihre Landwirte.

Auf der Agenda des Ministertreffens steht des Weiteren eine endgültige Bewertung der sogenannten Farm-to-Fork-Strategie („Vom Hof bis auf die Gabel“) der EU-Kommission.

Die Pläne der Brüsseler Behörde sollen einen tiefgreifenden Wandel der Lebensmittelproduktion hin zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit bringen. Bei Landwirten trafen sie bislang mehrheitlich auf Ablehnung.