„Die Arbeitsgruppe begrüßte im Großen und Ganzen die Wiederaufnahme der Diskussion zu diesem Thema und unterstützte generell den Prozess der Visaliberalisierung. Um in diesem Dossier voranzukommen, wird es notwendig sein, eine Reihe von damit zusammenhängenden Themen zu klären und die Diskussion fortzusetzen“, schrieb die tschechische Präsidentschaft in einer Erklärung.
Die Präsidentin des Kosovo, Vjosa Osmani, sagte, es sei wichtig, dass die Staaten der EU die Empfehlung der Europäischen Kommission respektieren und keine zusätzlichen Kriterien für die Visaliberalisierung einführen.
Bei einem Treffen mit den Botschafter:innen Deutschlands, Italiens und Sloweniens in Pristina äußerte Osmani ihre Enttäuschung über die Rückschläge und betonte, es sei „in keiner Weise erlaubt, zusätzliche Kriterien festzulegen.“
Derweil wollen die Staats- und Regierungschef:innen der westlichen Balkanländer den ausweisfreien Reiseverkehr untereinander einführen, um einen gemeinsamen regionalen Markt zu schaffen.