"EU Journalism Fellowship": Sechs Journalisten starten neues Trainingsprogramm
Sechs Journalisten aus vier Ländern haben sich für die Praxisphase des neuen "EU Journalism Fellowship"-Programms qualifiziert, das die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit Fondation EURACTIV PoliTech durchführt.
Sechs Journalisten aus vier Ländern haben sich für die Praxisphase des neuen „EU Journalism Fellowship“-Programms qualifiziert, das die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit Fondation EURACTIV PoliTech durchführt.
Sechs Journalisten aus vier Ländern haben sich für die Praxisphase des neuen "EU Journalism Fellowship"-Programms qualifiziert, das die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit Fondation EURACTIV PoliTech durchführt.
Die Journalisten haben die Möglichkeit, mehrere Wochen lang unter Anleitung erfahrener Kollegen in Brüssel hinter die Kulissen der EU-Politik zu blicken und darüber für ihre Heimatmedien zu berichten. Sie werden insbesondere in den neuen Techniken des vernetzten Online-Journalismus fortgebildet (Portal, Bloggerplattform, Webvideo usw.).
Der Auswahl war ein einwöchiger Workshop im Januar 2011 in Berlin vorausgegangen. Dieser bereitete zwölf Teilnehmer aus sechs Ländern auf einige der wichtigsten EU-Themen vor: die Veränderungen seit dem Lissabon-Vertrag, Finanzreformen für Banken, Versicherungen und Kapitalmärkte, die Digitale Agenda sowie die Energie- und Regionalpolitik. In Brüssel können die Teilnehmer diesen und weiteren Themen auf den Grund gehen und für ihre Heimatredaktionen aufarbeiten. Ziel des Programms ist es, Journalisten die Gelegenheit zu geben, sich mit europäischer Politik zu befassen und ihren Wissensstand über Online Medien zu erweitern.
Die Teilnehmer des Programms kommen aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen: Hanna Gieffers (Mittelbayerische Zeitung; Neue Westfälische Zeitung), Miriam Kuck (MDR Info), Emilie Binois (Autoactu.com), Simon Bartélemy (L’Alsace-Le Pays), Jeannine Hierländer (Die Presse) und Filip Dutkowski (Polnische Presseagentur – PAP). Während ihres Aufenthaltes in Brüssel vertiefen sie ihre Kenntnisse und Kontakte zu den europäischen Institutionen sowie vielen auf der EU-Ebene tätigen Akteuren und werden Mitglieder eines journalistischen Alumni-Netzwerks mit regelmäßigem Austausch und Treffen.
"Damit die Teilnehmer als Brüsseler ‚Eingeweihte‘ Erfahrung sammeln können, wird jeder Stipendiat einen Senior Editor von EURACTIV als Mentor und Betreuer an seiner Seite haben. Gleichzeitig, um mit der nationalen Realität in Verbindung zu bleiben, werden sie weiterhin Nachrichten und Hintergründe für ihr Medium zu Hause schreiben", sagt Julian Oliver, Generalsekretär von der Fondation EURACTIV PoliTech. "Dies wird den Fellows die Gelegenheit bieten, an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen – darunter auch an den Pressekonferenzen der Staats- oder Regierungschefs."
"Mit diesem Programm wollen wir dazu beitragen, Europa in den Medien besser sichtbar zu machen", erklärt Christian Hänel, stellvertretender Bereichsleiter des Programmbereichs Völkerverständigung Westeuropa, Amerika, Türkei, Japan, Indien der Robert Bosch Stiftung.
"Europa kommt bei Journalisten auf nationaler Ebene noch immer zu kurz. Einige finden es schwierig, EU-Themen zu recherchieren. Gerade das aber brauchen wir: Journalisten, die mit fundierter Recherche in die Spannungsfelder rund um die EU einsteigen – und diese Spannung auch ihren Lesern in packenden Stories vermitteln", sagt Joachim Weidemann, ehemaliger Direktor der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, heute Gründer und Herausgeber von EURACTIV.de. "Das geht am besten über Fallstudien – und vernetzten Online-Journalismus, der die Grenzen überschreitet – sowie auch die EU Europa grenzenlos gemacht hat."
Fondation EURACTIV PoliTech wurde bei der Auswahl der KandidatInnen durch eine internationale Jury unterstützt, welche aus Christian Hänel, Robert Bosch Stiftung, Joachim Weidemann, Herausgeber von EURACTIV.de, Peter Kramer, Generalsekretär vom Verein der europäischen Journalisten, Ann Cahill, Präsidentin der Internationalen Pressevereinigung in Brüssel, Quentin Dickinson, Direktor für europäische Angelegenheiten von Radio France International, und Christophe Leclercq, Gründer der Fondation EURACTIV und Herausgeber von EURACTIV.com bestand.
Christophe Leclercq sagte dazu: "Die Jury und viele andere führende Journalisten haben mit viel Engagement zur Abwicklung dieses Pilotprojekts beigetragen. Es ist wichtig für die EU, Kontakte mit nationalen Journalisten zu stärken. Es gibt mehrere Wege, dies zu tun: Kurzseminare im Internet, Weiterbildungen wie das Robert-Bosch-Stipendium oder Entsendungen als Korrespondent."
Medienkontakte:
Julian Oliver, Generalsekretär, Fondation EURACTIV PoliTech, Tel. +32(0)2.226.58.25,
SecGen@EURACTIV.com
Joachim Weidemann, Herausgeber, EURACTIV.de, Tel. +49(0)30.31.01.16.90,
j.weidemann@euractiv.de
Christophe Leclercq, Herausgeber, Tel. +32(0)2.226.58.13,
publisher@euractiv.com
Radu Magdin, Kommunikationsmanager, Tel. +32(0)2.788.36.88,
communication@euractiv.com
Mitteilung der Redaktion:
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www.EURACTIV.com ist das unabhängige Online-Mediennetzwerk für EU-Angelegenheiten und zählt, zusammen mit der Web-2.0-Plattform Blogactiv.eu, 609.000 individuelle Besucher pro Monat. 1999 gegründet ist das Netzwerk ein wichtiges Arbeitsinstrument für EU-Akteure (Institutionen, Wirtschaftsverbände, NRO, Think-Tanks, Presse und andere), die mit der Definition oder der Beeinflussung der EU-Politik beschäftigt sind. Das EURACTIV-Netzwerk veröffentlicht Neuigkeiten und Informationen zur EU-Politik in 12 Sprachen aus Büros in 12 europäischen Hauptstädten: in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn. Die nationalen Politikportale des CrossLingual-Netzwerks sind hier verfügbar.
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