EU bereitet sich auf Bush-Besuch vor
Der Europabesuch von US-Präsident George W. Bush vom 21. bis 22. Februar könnte einen Wendepunkt in den belasteten transatlantischen Beziehungen darstellen. Im Vorfeld des Besuches widmet EURACTIV diesem Thema eine Sonderreihe.
Der Europabesuch von US-Präsident George W. Bush vom 21.
bis 22. Februar könnte einen Wendepunkt in den belasteten
transatlantischen Beziehungen darstellen. Im Vorfeld des
Besuches widmet EURACTIV diesem Thema
eine Sonderreihe.
Die USA spielen bezüglich des Selbstverständnisses der EU eine
große Rolle. Dies wurde 2003 im Vorfeld des Irak-Kriegs
besonders deutlich. Mit der jüngsten Europareise von
US-Außenministerin Condoleeza Rice jedoch scheint der
Aussöhnungsprozess wieder Auftrieb erhalten zu haben.
Der Besuch von Präsident Bush vom 21. bis 22. Februar wird eine
entscheidende Gelegenheit bieten, zur Substanz der Beziehungen
zurückzukehren.
In der dem Bush-Besuch vorausgehenden Woche werden bei EURACTIV
einige Sonderartikel zu den Beziehungen zwischen der EU und den USA
erscheinen. EURACTIV wird herausstellen, was auf dem Spiel steht,
wo es einen gemeinsamen Nenner und wo es Differenzen gibt. Die
folgenden Politikbereiche werden hierbei im Vordergrund stehen:
- Klimawandel und Kyoto-Protokoll: die EU hat zwar eine
globale Vorreiterrolle eingenommen, dies ist jedoch nicht die ganze
Wahrheit - Das ‚alte‘ Europa: Was ist aus dem ’neuen‘ Europa
geworden? Ist die provokative Aussage von
US-Verteidigungsminister Rumsfeld mittlerweile nach hinten
losgegangen? - Forschung: Zusammenarbeit oder Konkurrenz? Trotz der
ehrgeizigen Lissabon-Ziele liegen die Ausgaben der EU noch immer
weit hinter denjenigen der USA. - Globale Sicherheit: Europäische Länder behaupten, sie
verfolgten einen multilateralen Ansatz. Wie wird dieser im Hinblick
auf die strategische Vision von Bush II aussehen? Welche
Auswirkungen haben die Ansätze auf Terrorismusbekämpfung und
Handel? - Nach dem Besuch von Bush: Haben die Seiten zueinander gefunden
oder haben Auseinandersetzungen überwogen? EURACTIV wird eine
Übersicht über Reaktionen von Politikern, Presse,
Interessenvertretern und Analysten liefern.
Zusätzlich zu unserer üblichen Darstellung der Positionen
verschiedener Akteure, würden wir uns über Beiträge zu den hier
aufgeführten Bereichen freuen.