Entwicklungshilfe: EU drängt auf Erreichung des Ziels von 0,7 % des BNE [DE]
Im Vorfeld des Gipfels der Vereinten Nationen hat Kommissionspräsident Barroso die wohlhabenden Länder der Welt dazu aufgerufen, das Millenniumsziel zu erfüllen, wonach der Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttonationaleinkommen bis 2015 auf 0,7 % angehoben werden soll.
Im Vorfeld des Gipfels der Vereinten Nationen hat Kommissionspräsident Barroso die wohlhabenden Länder der Welt dazu aufgerufen, das Millenniumsziel zu erfüllen, wonach der Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttonationaleinkommen bis 2015 auf 0,7 % angehoben werden soll.
Vom 14. bis 16. September 2005 werden 170 Staats- und Regierungschefs zu einem Gipfel der Vereinten Nationen zusammenkommen, um sich mit dem Stand der Umsetzung der Millenniumsziele zu befassen. Mit ihnen soll – vor allem durch die Anhebung des Anteils der Entwicklungshilfe am Bruttonationaleinkommen (BNE) bis 2015 auf 0,7 % – die Halbierung von Armut und Hunger in der Welt erreicht werden.
Kommissionspräsident Barroso sagte hierzu: „Der UN-Gipfel stellt eine einzigartige Möglichkeit dar, zu zeigen, dass Europa entschlossen ist, seine Versprechen an die Entwicklungsländer zu halten, und andere dabei mitzunehmen“.
Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission zahlen 55 % der gesamten Entwicklungshilfe. Im Jahr 2004 betrug sie 35 Milliarden Euro. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklungshilfe bis 2010 auf 0,56 % aufzustocken und das zentrale Millenniumsziel von 0,7 % gemäß der eingegangenen Verpflichtung ab 2015 zu erfüllen.