Energieeinsparung: Slowakisches Ministerium schlägt schulfreie Tage und Telearbeit vor
Slowakische Kinder könnten freitags nicht zur Schule gehen, während öffentliche Angestellte montags und freitags zur Telearbeit aufgerufen werden könnten, wenn der Vorschlag des Umweltministeriums zur Energieeinsparung diese Woche von der Regierung angenommen wird.
Slowakische Kinder könnten freitags nicht zur Schule gehen, während öffentliche Angestellte montags und freitags zur Telearbeit aufgerufen werden könnten, wenn der Vorschlag des Umweltministeriums zur Energieeinsparung diese Woche von der Regierung angenommen wird.
Der Vorschlag des Energieministeriums, der auch eine Verlängerung der Weihnachtsferien um 14 Tage vorsieht, wird diese Woche diskutiert werden.
Letzte Woche hatte Premierminister Eduard Heger, der auch das Bildungsministerium leitet, jedoch erklärt, die Regierung werde keine Schulschließungen befürworten.
Der Vorschlag sei ein „Staatsversagen“, sagte der ehemalige Bildungsminister Branislav Gröhling, der seinen Posten Anfang September aufgab, als seine Partei Freiheit und Solidarität die Koalition verließ. Gröhlings Nachfolger wurde noch nicht bekannt gegeben.
Zu den weiteren Vorschlägen gehören die Einschränkung des Verbrauchs von heißem Wasser sowie die Herabsetzung der Temperaturen in Gebäuden oder die Verkürzung der Heizsaison.
Andere Vorschläge, die leichter zu verwirklichen sind, beinhalten das Verbot von Haushaltsgeräten in Büros, die nicht für die Arbeit benötigt werden. Dazu gehört zum Beispiel die Verwendung von Mikrowellen, Kühlschränken oder Klimaanlagen zum Heizen.
Das Ministerium sagte auch, dass Temperaturmaßnahmen und Telearbeit für Regierungsangestellte bis zu 20 Prozent Energie einsparen könnten.