Endgültiges Verbot der Elektrofischerei beschlossen

In der Plenarsitzung in Straßburg hat das EU-Parlament das endgültige Verbot der Elektrofischerei beschlossen. Bisher war die umstrittene Praxis noch zu Forschungszwecken erlaubt.

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Ein Schiff mit elektischem Fangnetz. [Breedfoto/ Shutterstock]

In der Plenarsitzung in Straßburg hat das EU-Parlament das endgültige Verbot der Elektrofischerei beschlossen. Bisher war die umstrittene Praxis noch zu Forschungszwecken erlaubt.

Die Europa-Abgeordneten bestätigten am Dienstag eine Einigung mit den Mitgliedstaaten, die ein Ende der bestehenden Ausnahmeregelung zu Forschungszwecken bis zum 1. Juli 2021 vorsieht.

Beim Elektrofischen scheuchen Elektroden an Schleppnetzen am Meeresboden Plattfische wie Schollen und Seezungen sowie Krabben auf, um sie in die Netze zu treiben. In der EU ist die Methode bereits untersagt. Jedoch nutzen nach Angaben der EU-Kommission rund 80 niederländische Fangschiffe eine Ausnahmeregelung, die Elektrofischen zu Forschungszwecken erlaubt.

Ursprünglich wollte die EU-Kommission das bestehende Verbot des Elektrofischens aufheben. Daraufhin regte sich im Januar Widerstand im Parlament, der schließlich dazu führte, dass auch die bestehende Ausnahme vom Verbot gestrichen wurde.