China erhöht den Druck in Sachen Klimawandel [DE]
China übte Druck auf die Industriestaaten aus ihre Emissionen um bis zu 40 Prozent auf unter das Niveau von 1990 bis zum Jahr 2020 zu drücken und einen Teil ihres BIP opfern um Entwicklungsländern zu helfen. Dies solle Teil des neuen globalen Klimaabkommens werde, dass im Dezember in Kopenhagen bekannt gegeben wird.
China übte Druck auf die Industriestaaten aus ihre Emissionen um bis zu 40 Prozent auf unter das Niveau von 1990 bis zum Jahr 2020 zu drücken und einen Teil ihres BIP opfern um Entwicklungsländern zu helfen. Dies solle Teil des neuen globalen Klimaabkommens werde, dass im Dezember in Kopenhagen bekannt gegeben wird.
Reiche Nationen sollten zwischen 0,5 Prozent und 1 Prozent ihres jährlichen wirtschaftlichen Wertes dafür verwenden, die Reduzierung und Anpassungen der Entwicklungsländer an die Klimaziele zu helfen, so eine Erklärung der National Development and Reform Commission (NDRC), die Chinas Klimapolitik beaufsichtigt.
Die Auforderungen stimmen mit der Unterzeichnung Chinas der Klimarahmenkonvention der Vereinigten Nationen im letzten Monat überein. Es verstärkt die Nachricht, dass Entwicklungsländer wie China und Indien, obwohl sie schnell expandieren, nicht gezwungen werden sollten, ihre Emissionen zu reduzieren. Die NDRC argumentiert, dass es eine Balance zwischen Fortschritt und Klimabemühungen geben müsse.
Das Dokument sendet auch eine Botschaft an US-Präsident Barack Obama, indem es besagt, dass das neue Abkommen sicherstellen muss, dass Industriestaaten, die das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben haben, sich Verpflichtungen zu ähnlichen Reduktionsmechanismen unterwerfen müssen.
Die USA weigerten sich das Kyoto-Protokoll unter George W. Bush zu unterzeichnen, da es keine Emissionsreduzierung für große Entwicklungsländer vorsah. Soweit ist die EU die einzige Region, die eine bindende Verpflichtung eingegangen ist, ihre Emissionen zu senken. Indem sie sagte, dass man sie um bis zu 20 Prozent bis 2020 senken wolle und dies auf 30 Prozent erhöhen würde, wenn andere reiche Länder mitziehen würden.
Trotzdem ist die Zahl weitaus geringer als die chinesischen Forderungen, die für eine Reduzierung von 40 Prozent eintreten.
Das US-Klimagesetz, dass vorsieht die Treibhausgase des Landes um 17 Prozent auf das Niveau von vor 2005 zu senken, hatte gestern (21. Mai 2009) den Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses passiert. Allerdings würde dies nichts mehr tun als Emissionen auf einem Wert von 1990 zu stabilisieren.
Klimakooperation
Trotzdem hat China generell gesehen eine eher kooperative Einstellung im Bezug auf Klimaverhandlungen gezeigt, indem sie Energieeffizienz und die Erhöhung von erneuerbarer Energie versprachen.
Auf dem EU-China Gipfel in Prag am Samstag (20. Mai 2009) schafften es chinesische Politiker nicht, die Forderungen von Kommissionspräsident Barroso nachzukommen, dass alle großen Volkswirtschaften den Umfang ihrer Emissionssenkung bekannt geben, die sie im Zuge des globalen Abkommens in Kopenhagen machen werden.
China sei bereit mit der Europäischen Union zusammen zu arbeiten, so der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao gegenüber Journalisten und fügte allerdings hinzu, dass das man mit “gemeinsamen aber verschiedenen Verantwortlichkeiten“ das Thema angehen müsse. Die beiden Parteien stimmten trotzdem darüber überein, Technologien wie die der sauberen Kohle zu entwickeln, um die Emissionen von Chinas Kohlekraftwerken zu begrenzen.
Klimaplan
Außerdem arbeite China daran seinen Klimaplan fertig zu stellen, den es den Verhandlungspartnern in Kopenhagen vorlegen will und will damit zeigen, dass das Land es erst in Sachen Klimawandel meint.
Man arbeite an einem weiteren nationalen Plan, der mehr auf lange Sicht ausgerichtet sei, sagte Xie Zhenhua, Chinas Verhandlungschef in Sachen Klimafragen, der Nachrichtenagentur Xinhua.
Der Plan wird sich auf energiesparende Maßnahmen, die Entwicklung von sauberer Kohle und Wiederanpflanzung von Wäldern fokussieren, damit der Klimawandel angegangen werden könne, so Xie weiter. Er nannte allerdings keine Zahlen für mögliche Energieeffizienz, oder den Umfang der Reduktionsziele für Chinas Treibhausgase.