Berliner Konferenz zur EU-Kommunikation: Praktische Maßnahmen erforderlich [DE]

Praktische Maßnahmen sind wichtiger als große Debatten über eine europäische Öffentlichkeit. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der letzten Stakeholder-Debatte zur EU-Kommunikation, die am 18. und 19. Januar 2007 in Berlin stattfand. 

Praktische Maßnahmen sind wichtiger als große Debatten über eine europäische Öffentlichkeit. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der letzten Stakeholder-Debatte zur EU-Kommunikation, die am 18. und 19. Januar 2007 in Berlin stattfand. 

Offiziell wurden vier Themenbereiche in vier Workshops diskutiert. Für einen Überblick über die Workshops und die Beiträge siehe den Internetauftritt der Kommissarin.

Mehrere Fragen standen zur Debatte:

  • Erwartungen und kurzfristige sowie langfristige Ziele;
  • Relevante Ebenen für Maßnahmen: Dezentralisierung, Koordination und zentral aus Brüssel koordinierte Maßnahmen;
  • Themen und Tagesordnung: Sollte die EU einige wenige Kommunikationsprioritäten fördern oder sollte die Berichterstattung auf vielfältigen Forderungen auf lokaler und sektoraler Ebene gründen?;
  • Zivilgesellschaft und Medien im Vergleich zu staatlichen Strukturen;
  • Sollte die Generaldirektion Kommunikation gestärkt werden oder sollte sie ihre Mitarbeiter dezentral an die Vertretungen entsenden, beziehungsweise die Vertretungen anderweitig stärken?;
  • Charta (über Information und Kommunikation); sollte diese eine inter-institutionelle Grundlage oder eine rechtliche Grundlage (im nächsten Vertrag) haben?