Belgien erhält 90 Millionen EU-Hilfe für Wiederaufbau nach Flutkatastrophe
Am Donnerstag haben die EU-Finanzminister:innen in Brüssel entschieden, Belgien 87,7 Millionen Euro an finanzieller Soforthilfe zu gewähren, um die durch die schweren Überschwemmungen im Jahr 2021 verursachten Schäden zu beheben. Deutschland erhält rund 600 Millionen.
Am Donnerstag haben die EU-Finanzminister:innen in Brüssel entschieden, Belgien 87,7 Millionen Euro an finanzieller Soforthilfe zu gewähren, um die durch die schweren Überschwemmungen im Jahr 2021 verursachten Schäden zu beheben. Deutschland erhält rund 600 Millionen.
Belgien hatte zusammen mit Deutschland, Spanien, den Niederlanden, Luxemburg, Griechenland und Österreich wegen der Schäden, die die Überschwemmungen im Sommer letzten Jahres verursacht haben, um finanzielle Unterstützung aus dem EU-Solidaritätsfonds (EUSF) gebeten, der bereits während der Pandemie und nach Naturkatastrophen von anderen Mitgliedstaaten in Anspruch genommen wurde.
Die EU-Minister:innen haben daher am Dienstag beschlossen, das jährliche Budget zu ergänzen und den antragstellenden Ländern insgesamt 668 Millionen Euro für die Katastrophenhilfe zur Verfügung zu stellen.
In Belgien waren Zehntausende von Menschen von den Überschwemmungen betroffen, 39 kamen ums Leben und viele Häuser und Infrastrukturen wurden beschädigt, was zu Schäden in Milliardenhöhe führte.
Deutschland erhielt 612,6 Millionen Euro und die Niederlande und Österreich erhalten jeweils 4,7 Millionen Euro und 798.000 Euro. Spanien erhielt nach den Schäden, die ein Vulkanausbruch auf La Palma im September 2021 verursachte, 9,5 Millionen Euro.
Die Finanzhilfe wird gewährt, sobald das Europäische Parlament und der Rat den Vorschlag angenommen haben.