Arbeitslosigkeit sinkt in Spanien im Oktober
Spanien konnte im Oktober 103.499 neue Beschäftigungen verzeichnet, wie aus den am Donnerstag (3. November) veröffentlichten Daten des spanischen Arbeitsministeriums hervorgeht.
Spanien konnte im Oktober 103.499 neue Beschäftigungen verzeichnet, wie aus den am Donnerstag (3. November) veröffentlichten Daten des spanischen Arbeitsministeriums hervorgeht.
Die spanische Sozialversicherung verzeichnete im Oktober trotz der komplexen Wirtschaftslage 20.283.786 Beschäftigte, wie aus Daten des Arbeitsministeriums und des Ministeriums für Eingliederung und soziale Sicherheit hervorgeht, berichtete EURACTIVs Partner EFE.
Die Arbeitslosigkeit in Spanien lag im Oktober bei 12,67 Prozent, teilten die Behörden mit.
Normalerweise, so erinnerten beide Ministerien, sei der Oktober kein einfacher Monat, was die Beschäftigung in Spanien angeht, doch in diesem Jahr habe sich der Trend umgekehrt, vor allem dank der jüngsten Arbeitsmarktreform.
Von den 1.524.139 Arbeitsverträgen, die im Oktober unterzeichnet wurden, waren 45,8 Prozent unbefristet, so die Daten.
„Das Wachstum der Einstellungszahlen in den letzten drei Monaten übertrifft das des Durchschnitts der Jahre 2017-2019 im gleichen Zeitraum und zeigt die Widerstandsfähigkeit der Beschäftigung trotz der globalen Unsicherheit“, betonte das Arbeitsministerium.
Der Bildungssektor trieb die Beschäftigung an, mit einer größeren Anzahl von weiblichen neuen Beschäftigten (90.181), während bei Männern 13.318 Neueinstellungen im selben Sektor verzeichnet wurden.
Die saisonbereinigten Zahlen zeigen, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 16.095 auf insgesamt 20.240.450 angestiegen ist, was einem Anstieg der Beschäftigung in 18 Monaten in Folge bedeutet.
Sie wiesen auch darauf hin, dass sich der Anstieg der Zahl der Arbeitnehmer:innen mit unbefristeten Verträgen im Oktober weiter erhöht hat, mit über 2,3 Millionen Menschen mehr in permanenten Jobs als Ende 2021.
Am Donnerstag demonstrierten Tausende von Menschen in den Straßen Madrids, um Lohnerhöhungen und zusätzliche Hilfe von der Regierung zu fordern, um die Auswirkungen der Inflation auf die Gehälter und Lebenshaltungskosten abzumildern.
Unai Sordo, der Generalsekretär einer der größten Gewerkschaften Spaniens, Comisiones Obreras, kritisierte die spanischen Unternehmen dafür, dass sie seiner Meinung nach nicht genug tun, um die Auswirkungen der Inflation auf die Arbeitnehmer abzumildern.