Arbeitslosigkeit: EU-weit 21 Millionen Menschen ohne Job
Die Arbeitslosigkeit in Europa bleibt hoch. Während es in südeuropäischen Staaten weiter besonders düster aussieht, stehen etwa in Tschechien die meisten Bürger in Lohn und Brot.
Die Arbeitslosigkeit in Europa bleibt hoch. Während es in südeuropäischen Staaten weiter besonders düster aussieht, stehen etwa in Tschechien die meisten Bürger in Lohn und Brot.
Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im Juli unverändert geblieben. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte, lag der Anteil der Erwerbslosen in den 19 Staaten der Währungsunion wie schon im Juni bei 10,1 Prozent. Auch in der gesamten EU aus 28 Staaten blieb der Wert mit 8,6 Prozent auf dem Vormonatsniveau.
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Im Juli waren damit in der EU 21,06 Millionen Menschen ohne Job, in der Eurozone 16,31 Millionen. Auch wenn es keinen Einfluss auf die Arbeitslosenquoten hatte, verringerte sich die Zahl der Erwerbslosen damit in der EU im Vergleich zum Juni um 29.000 Menschen und in der Eurozone um 43.000.
Die geringste Arbeitslosigkeit verbuchten Eurostat zufolge Malta (3,9 Prozent), Tschechien und Deutschland (jeweils 4,2 Prozent). Die höchsten Quoten hatten Griechenland (23,5 Prozent nach Zahlen vom Mai) und Spanien (19,6 Prozent).